Magenkrebs, medizinisch auch als Magenkarzinom bezeichnet, ist eine bösartige Erkrankung der Magenschleimhaut. In den meisten Fällen entsteht der Tumor aus Drüsenzellen der Schleimhaut, die für die Produktion des Magensafts und weiterer Verdauungsstoffe verantwortlich sind. Diese Form, die am häufigsten auftritt, nennt man Adenokarzinom des Magens. Magenkrebs kann jedoch in vielen verschiedenen Formen und Ausprägungen auftreten.
Der Magen ist ein wichtiger Bestandteil unseres Verdauungssystems. Er speichert die Nahrung, vermengt sie mit Magensäure und bereitet sie für die Weiterverarbeitung im Dünndarm vor. Wenn sich Zellen der Magenschleimhaut über viele Jahre hinweg verändern und unkontrolliert vermehren, kann daraus Krebs entstehen. Häufig entwickelt sich Magenkrebs schleichend. Frühstadien verursachen meist keine oder nur unspezifische Beschwerden und Symptome, weshalb die Erkrankung oft erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt wird.