Glossar

Hier finden Sie eine Auflistung aller Begriffe, die wir auf unseren Seiten nutzen um die komplexen Thematiken rund um Krebs zu erklären.

A

Abdomen, abdominal

Brustkrebs
Lungenkrebs
Der Bauchraum, in dem Organe wie Magen, Darm, Leber und Milz liegen.; abdominal bedeutet „die Bauchregion betreffend“.

Ablatio

Brustkrebs
Medizinischer Ausdruck für operative Entfernung eines Körperteils oder Gewebes. Häufig verwendet für die Entfernung der Brust (Mastektomie) , z. B. von Brustgewebe oder auch der gesamten Brust.

Adenokarzinom

Lungenkrebs
Bösartiger Tumor mit Ursprung in Drüsenzellen, z.B. Bronchien.

Adjuvante Therapie

Brustkrebs
Lungenkrebs
Vom lateinischen Wort „adiuvare“ („unterstützen“) hergeleitet; bezeichnet ergänzende oder unterstützende Therapiemaßnahmen nach einer Operation, um verbleibende Krebszellen zu bekämpfen und Rückfälle möglichst zu verhindern.

Adjuvante Strahlentherapie

Brustkrebs
Lungenkrebs
Bestrahlung, die nach der primären Therapie (z. B. Chirurgie) eingesetzt wird, um verbleibende Krebszellen zu zerstören und das Rezidivrisiko zu verringern.

AESI

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
AESI steht für „Adverse Event of Special Interest”. Dies sind Nebenwirkungen, auf die Ärzte bei bestimmten Therapien besonders achten.

Aflatoxine

Leberkrebs
Giftstoffe, die von bestimmten Schimmelpilzen gebildet werden, vor allem auf schlecht gelagerten Nahrungsmitteln wie Nüssen, Mais oder Getreide. Sie können die Leber schädigen und langfristig das Risiko für Leberkrebs erhöhen.

Akut

Brustkrebs
Lungenkrebs
Beschreibt einen plötzlich einsetzenden und kurzzeitigen, aber oft heftig verlaufenden Krankheitszustand. Ein akuter Zustand braucht meist schnelle medizinische Aufmerksamkeit, im Gegensatz zu „chronisch“ (langanhaltend).

Aktives Rauchen

Lungenkrebs
Rauchen von Tabakprodukten (Zigaretten, Zigarren, Pfeife).

Albumin

Lungenkrebs
Leberkrebs
Eiweiß im Blut, das hilft, Flüssigkeit im Kreislauf zu halten und verschiedene Stoffe wie Hormone oder Medikamente zu transportieren. 

ALK

Lungenkrebs
Abkürzung für Anaplastische Lymphom-Kinase, ein Eiweiß (Enzym), das Signale in Zellen steuert. Bestimmte Veränderungen am ALK-Gen können den Krankheitszustand fördern

Alkoholhepatitis

Leberkrebs
Entzündung der Leber durch längerfristigen, übermäßigen Alkoholkonsum.

Allel

Brustkrebs
Variante eines Gens. Gene liegen meist paarig vor; jedes Paar kann unterschiedliche Ausprägungen haben, diese nennt man Allele. Ein Allel kann z. B. bestimmen, welche Ausprägung ein bestimmtes Merkmal hat, z.B. die Augenfarbe.

Alopezie

Brustkrebs
Lungenkrebs
Fachbegriff für Haarausfall, der vorübergehend oder daurhaft sein kann.

Alveole

Lungenkrebs
Lungenbläschen.

Ambulant

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Vom lateinischen Wort „ambulare“ („umhergehen, spazieren gehen“) hergeleitet. Kann eine Therapie in einer Praxis, Klinikambulanz oder Pflegeeinrichtung durchgeführt werden, ohne dass ein Krankenhausaufenthalt über Nacht erforderlich ist, spricht man von einer ambulanten Versorgung.

Amputation

Brustkrebs
Operative Abtrennung eines Körperteils.

Anabolika

Leberkrebs
Medikamente oder Substanzen mit anaboler (aufbauender) Wirkung, meist anabole Steroide (abgeleitet von Testosteron), die Muskelmasse und Kraft steigern sollen.

Anämie

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Blutarmut – es sind zu wenige rote Blutkörperchen oder zu wenig roter Farbstoff (Hämoglobin) im Blut vorhanden.

Analgesie

Brustkrebs
Lungenkrebs
Schmerzbekämpfung; medizinische Maßnahme, mit der die eigene Schmerzempfindung aufgehoben bzw. unterdrückt wird.

Analgetikum

Lungenkrebs
Schmerzmittel; Substanz, welche das Schmerzempfinden lindert oder aufhebt; analgetisch: schmerzlindernd.

Anamnese

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Die Krankengeschichte, die der Arzt durch Fragen und frühere Befunde sammelt. Es dient der Dokumentation der Krankheitsvorgeschichte und ist ein wichtiger Schritt für Diagnose und die Therapieplanung.

Angiogenese

Brustkrebs
Lungenkrebs
Wachstum und Bildung von Blutgefäßen; auch Tumore benötigen Blutgefäße für die Versorgung ihres Gewebes mit Nährstoffen und Sauerstoff.

Angiogenesehemmer

Brustkrebs
Lungenkrebs
Angiogenesehemmer sind eine Gruppe von Arzneistoffen, welche die Bildung neuer Blutgefäße (Angiogenese) unterdrücken um Tumore am Wachstum zu hindern

Ansprechrate

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Anteil der Patient:innen, bei denen eine Behandlung sichtbar wirkt. Sie wird in Prozent angegeben und hilft einzuschätzen, wie oft eine Therapie ein messbares Ergebnis erzielt. Ansprechen ist nicht gleichbedeutend mit Heilung.

Anthrazykline

Brustkrebs
Lungenkrebs
Anthrazykline sind Zytostatika (Chemotherapie), die als Zellgifte wirken und unter anderem das für die Zellteilung verantwortliche Schlüsselenzym hemmen.

Antibiotika

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Vom griechischen Wort „anti“ („gegen“) und „bios“ („Leben“) hergeleitet; bezeichnet eine Gruppe von Medikamenten, die die Vermehrung oder das Weiterleben von Bakterien verhindern.

Antiemetikum, Plural: Antiemetika

Brustkrebs
Lungenkrebs
Vom griechischen Wort „anti“ („gegen“) und „emesis“ („Erbrechen“) hergeleitet; Antiemetika werden eingesetzt, um Übelkeit und Erbrechen zu verhindern oder abzumildern.

Antigen

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
Leberkrebs
Merkmal oder Struktur, die vom Immunsystem als „fremd” erkannt wird und eine Abwehrreaktion auslöst.

Antihormontherapie

Brustkrebs
Behandlung, die bestimmte Hormone blockiert oder deren Wirkung vermindert, um hormonabhängige Tumoren zu bremsen, z. B. bei Brust- oder Prostatakrebs.

Antikörper

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Antikörper sind natürliche, im Körper vorkommende Eiweißmoleküle, die körperfremde und ggf. auch körpereigene Strukturen als sogenannte Antigene erkennen und sich an ihnen festheften. Sie sind wichtig für die Immunabwehr von Krankheitserregern.

Antikörper-Wirkstoff-Konjugat

Brustkrebs
Lungenkrebs
Gezieltes Krebsmedikament, bei dem ein monoklonaler Antikörper einen daran gekoppelten Wirkstoff (Zellgift) direkt zur Tumorzelle bringt. Der Antikörper erkennt die Krebszelle, wird aufgenommen, und der Wirkstoff wird dort freigesetzt, um sie zu zerstören.

Antikörpertherapie

Brustkrebs
Behandlung mit gezielt wirkenden Antikörpern als Medikament. Sie erkennen bestimmte Strukturen auf kranken Zellen (z. B. Krebszellen) oder Botenstoffe des Immunsystems und blockieren oder markieren sie.

Antiöstrogene

Brustkrebs
Medikamente, die die Wirkung des Hormons Östrogen blockieren. Sie werden vor allem bei hormonabhängigem Brustkrebs eingesetzt, um das Wachstum der Tumorzellen zu bremsen.

Appetitlosigkeit

Brustkrebs
Leberkrebs
verminderter Appetit

Aromatasehemmer

Brustkrebs
Aromatasehemmer sind eine Gruppe von Wirkstoffen, die die Bildung von Östrogen im Körper verringern, indem sie das Enzym Aromatase hemmen. Sie werden vor allem bei hormonabhängigem Brustkrebs eingesetzt, um das Tumorwachstum zu bremsen.

Arthalgie

Brustkrebs
Gelenkschmerzen

Asthenie

Brustkrebs
Ausgeprägte Schwäche und Kraftlosigkeit, die über ein normales Maß hinausgeht und oft nicht durch Schlaf behoben werden kann.

Aszites

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Ansammlung von Flüssigkeit im Bauchraum

Atemmuskulatur

Lungenkrebs
Muskeln, die bei der Ein- und Ausatmung benötigt werden. Dazu gehören vor allem das Zwerchfell und die Zwischenrippenmuskulatur

Axilla, axillar

Brustkrebs
Der Fachbegriff für „Achselhöhle“ bzw. „die Achselhöhle betreffend“.

Axilladissektion

Brustkrebs
Operative Entfernung von Lymphknoten in der Achselhöhle

B

B-RAF

Lungenkrebs
B-RAF ist ein Protein, das eine wichtige Rolle in der Zellkommunikation spielt. Mutationen im B-RAF-Gen können zu unkontrolliertem Zellwachstum führen.

B-Symptomatik

Brustkrebs
Lungenkrebs
Begleitsymptome bei manchen bösartigen Erkrankungen wie z.B. Fieber, Nachtschweiß und Gewichtsverlust.

Begleiterkrankungen

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Weitere Erkrankungen, die neben der Haupterkrankung zusätzlich vorliegen, auch Komorbiditäten genannt.

Benigner Tumor

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Gutartiger Tumor (vom lateinischen Wort „benignus”: „gütig“, „freundlich“). Diese Tumore zeigen ein langsames Wachstum, dringen nicht in umliegendes Gewebe ein und bildet keine Tochtergeschwülste (Metastasen)

Bestrahlung

Brustkrebs
Lungenkrebs
Behandlung mit hochenergetischen Strahlen, die gezielt Krebszellen schädigen. Sie kann allein oder zusammen mit Operation und Chemotherapie eingesetzt werden.

Betäubungsmittel (BtM)

Lungenkrebs
Abkürzung für Stoffe, die das Schmerzempfinden dämpfen oder das Bewusstsein beeinflussen. Dazu zählen u. a. starke Schmerzmittel (Opioide) und bestimmte Beruhigungs- oder Narkosemittel, deren Anwendung besonderen gesetzlichen Vorschriften unterliegt.

Bilateral

Brustkrebs
Lungenkrebs
Beidseitig. Bezeichnet etwas, das auf beiden Körperseiten auftritt oder durchgeführt wird.

Bilirubin

Leberkrebs
Gallenfarbstoff, der beim Abbau roter Blutkörperchen entsteht. Die Leber verarbeitet Bilirubin und gibt es über die Galle in den Darm ab

Biomarker

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Oberbegriff für Laborwerte oder andere messbare Merkmale, die mit einer Erkrankung in Verbindung stehen. Biomarker helfen, Krankheiten zu erkennen, den Verlauf zu verfolgen oder die passende Therapie auszuwählen.

Biopsie

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Entnahme von Körpergewebe zur Untersuchung. Dabei wird mit einer Nadel oder durch einen kleinen Eingriff eine Probe aus verdächtigem Gewebe entnommen und im Labor untersucht.

Bisphosphonate

Brustkrebs
Lungenkrebs
Knochenschützende Medikamente, die den Knochenabbau bremsen können und die Knochen stärken, z.B. bei Osteoporose oder bei Knochenbeteiligung von Krebs

Bluttest

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Damit ist die Untersuchung von Blutwerten zur Unterstützung von Diagnose, Verlaufskontrolle und Therapieplanung bei Krebs gemeint. Dazu zählen allgemeine Werte (z. B. Leber-, Nierenfunktion, Blutbild) und spezifische Tumormarker.

Brachytherapie

Lungenkrebs
Innere Strahlentherapie, bei der die Strahlenquelle direkt in oder nahe am Tumor platziert wird.

BRCA-Gene

Brustkrebs
Prostatakrebs
Die Abkürzung BRCA steht für den englischen Begriff „BReast CAncer“, zu Deutsch „Brustkrebs“. Die BRCA-Gene enthalten den Bauplan für Eiweiße (Proteine), die dabei helfen, in der Zelle bestimmte DNA-Schäden zu reparieren. Veränderungen (Mutationen) in BRCA-Genen können das Risiko für bestimmte Krebsarten deutlich erhöhen

BRCA-Test

Brustkrebs
Gentest, der untersucht, ob Veränderungen (Mutationen) in den Genen BRCA1 oder BRCA2 vorliegen.

Brusterhaltende Therapie

Brustkrebs
Therapie, die darauf abzielt, den Tumor vollständig zu entfernen, die Brust jedoch generell zu erhalten. Bedingung für die brusterhaltende Therapie ist jedoch, dass der Tumor eine gewisse Größe nicht überschreitet und nicht ins Hautgewebe eingewachsen ist.

Bronchialkarzinom

Lungenkrebs
Bösartiger Tumor der Lunge, der aus den Zellen der Bronchien entsteht (Lungenkrebs)

Bronchitis

Lungenkrebs
Entzündung der Bronchien (Atemwege in der Lunge)

Bronchoskopie

Lungenkrebs
Spiegelung der Atemwege. Diagnostisches Verfahren, das ein flexibles Instrument zur direkten Untersuchung der Luftröhre und Bronchien verwendet.

BTKi

CLL
Abkürzung für Bruton‑Tyrosinkinase‑Inhibitor. Zielgerichtetes Medikament, das ein Wachstumssignal in bestimmten Blutkrebszellen bremst.

C

Carcinom

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Siehe: Karzinom.

CDK4/6-Hemmer, CDK4/6-Inhibitor

Brustkrebs
Zielgerichtete Medikamente, die bestimmte körpereigene Eiweiße, die sogenannten zyklinabhängigen Kinasen (CDKs) hemmen, welche das Zellwachstum antreiben. Dadurch wird das Wachstum von Tumorzellen gebremst.

Checkpoint-Inhibitoren

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
Immuntherapie-Medikamente, welche eine Art Tarnung von Krebszellen aufhebt, damit das Immunsystem sie wieder als gefährlich erkennt und gezielt angreifen kann. So können körpereigene Abwehrzellen Krebszellen besser erkennen und angreifen.

Chemotherapie

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Behandlung mit Wirkstoffen, welche Krebszellen am Wachsen und Teilen hindern oder sie abtöten

Chemotherapiezyklus

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Behandlungsabschnitt während einer Chemotherapiebehandlung. Er besteht aus einer Gabe der Medikamente und einer anschließenden Pause zur Erholung. Zyklen wiederholen sich in festem Abstand, bis die geplante Anzahl erreicht ist.

Chromosom

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Struktur in den Zellen, die das Erbgut (DNA) trägt. Menschen haben normalerweise 46 Chromosomen in jeder Körperzelle, geordnet in 23 Paare. Sie enthalten die Gene, die Eigenschaften bestimmen und Körperfunktionen steuern.

Chronisch

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Langandauernd und meist schleichend verlaufend. Beschreibt Zustände oder Krankheiten, die über Monate oder Jahre bestehen und nicht plötzlich auftreten. Im Gegensatz zu „akut“

Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)

Lungenkrebs
Langsam fortschreitende, dauerhafte Verengung der Atemwege, die das Atmen erschwert.

Computertomografie (CT)

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Bildgebende Untersuchung, bei der mithilfe von Röntgenstrahlen und Computertechnik sehr genaue Querschnittsbilder des Körpers erstellt werden. Sie hilft, innere Organe, Knochen und Gefäße zu beurteilen und Krankheiten oder Verletzungen zu erkennen.

CUP-Syndrom

Lungenkrebs
Krebs mit unbekanntem Ursprung („Cancer of Unknown Primary“). Es liegen Metastasen vor, aber die ursprüngliche Tumorquelle im Körper wird trotz Untersuchungen nicht gefunden.

CLL

CLL
Chronische lymphatische Leukämie

D

DCIS

Brustkrebs
Die Abkürzung DCIS steht für „duktales Carcinoma in situ“. Frühe Form von Brustkrebs.

Depression

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Anhaltende Niedergeschlagenheit und Interessenverlust, oft mit Müdigkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsproblemen und Hoffnungslosigkeit.

Diagnose

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Feststellung einer Krankheit oder Gesundheitsstörung

Diagnostik

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Untersuchungen zur Abklärung einer Krankheit. Dazu zählen Gespräch (Anamnese), körperliche Untersuchung und Tests wie Blutwerte, Bildgebung, Gewebeproben oder Funktionsmessungen.

Distension

Brustkrebs
Leberkrebs
Dehnung oder Aufblähung von Gewebe oder Organen, meist durch Gas, Flüssigkeit oder Druck.

Diarrhö

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Durchfall - häufige, dünnflüssige Stühle

Differenzierungsgrad

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Beurteilung, wie „reif“ oder „ähnlich“ Tumorzellen im Vergleich zu normalem Gewebe sind. Gut differenzierte Tumoren ähneln dem Ausgangsgewebe und wachsen meist langsamer; schlecht differenzierte wirken unterscheiden sich stark und verhalten sich oft aggressiver ; engl.: Grading

Disease-Management-Programm

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
„Disease“ ist Englisch für „Krankheit“. Der Begriff beschreibt ein strukturiertes Behandlungsprogramm für chronische Krankheiten. Ziel ist eine abgestimmte Versorgung nach festen Leitlinien, mit regelmäßigen Kontrollen und Schulungen.

DNA

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Die Abkürzung DNA steht für den englischen Begriff „deoxyribonucleic acid“, zu Deutsch „Desoxyribonukleinsäure“ (DNS). Die DNA ist Träger der Erbsubstanz in unseren Zellen, welche die Baupläne für den Körper enthält. Sie besteht aus langen Strängen mit „Buchstaben“ (Basen), die die Gene bilden. Diese Gene steuern Eigenschaften und Funktionen

DNA-Reparatur

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Unter dem Begriff DNA-Reparatur versteht man verschiedene Mechanismen, die einer Zelle zur Behebung von DNA-Schäden zur Verfügung stehen.

DNA-Schaden

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Als DNA-Schaden bezeichnet man verschiedene Veränderun­gen in der Struktur der DNA, die durch unterschiedliche Fak­toren und Einflüsse entstehen können. Zu den DNA-Schäden zählen beispielsweise Einzelstrangbrüche und Doppelstrang­brüche.

Drainage

Brustkrebs
Lungenkrebs
Natürliche oder therapeutische Ableitung von Körperflüssigkeiten; die Ableitung kann über eine vorhandene Körperstruktur oder durch einen von der Ärztin/dem Arzt eingebrachten „Drain“ (Abfluss, Leitung) erfolgen.

Drittlinientherapie

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Dritte Behandlungsstrategie; die auf eine erste und zweite Behandlung (Erst- und Zweitlinientherapie) folgende Therapie.

Drüse

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Körperorgan, das Stoffe herstellt und abgibt. Drüsen produzieren z.B. Speichel, Schweiß oder Hormone

Doppelstrangbruch

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Ein Doppelstrangbruch ist ein DNA-Schaden, bei dem beide DNA-Einzelstränge der DNA-Doppelhelix durchtrennt sind. Zu ihrer Reparatur stehen der Zelle mehrere Mechanismen zur Verfügung. Der wichtigste Reparaturmechanismus ist die homologe Rekombinationsreparatur (HRR).

Duktales Mammakarzinom

Brustkrebs
Brustkrebs, der in den Milchgängen entsteht und die häufigste Form des Brustkrebses ist.

Drug Targets

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Zielstrukturen; Angriffspunkte für Medikamente im Körper, meist Eiweiße auf oder in Zellen, an die ein Wirkstoff bindet, um eine gewünschte Wirkung auszulösen oder zu blockieren.

Dysgeusie

Brustkrebs
Veränderter oder gestörter Geschmackssinn

Dyspnoe

Atemnot bzw. erschwertes Atmen

Dyspepsie

Verdauungsbeschwerden im Oberbauch, z.B. Völlegefühl, Aufstoßen, Blähungen, Übelkeit oder Brennen hinter dem Brustbein

E

ECOG (Eastern Cooperative Oncology Group)- Performance-Status

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Skala zur Einschätzung der körperlichen Leistungsfähigkeit von Patient:innen, vor allem in der Krebsmedizin. Sie reicht von 0 (voll aktiv) bis 4 (bettlägerig, vollständig hilfsbedürftig)

ED

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Erstdiagnose.

EGFR (epidermal growth factor receptor) - Epithelialer Wachstumsfaktor Rezeptor

Lungenkrebs
Eiweiß auf Zelloberflächen, das Wachstums‑Signale empfängt. Bestimmte Veränderungen (Mutationen) im EGFR können zu unkontrolliertem Zellwachstum führen.

EGFR-Blocker

Lungenkrebs
Zielgerichtete Medikamente, die den EGFR‑Rezeptor blockieren und so krankhaftes Zellwachstum bremsen.

Einzelstrangbruch

Brustkrebs
CLL
Schaden an einem der beiden DNA‑Stränge.

Ejektionsfraktion

Brustkrebs
CLL
Maß für die Pumpkraft des Herzens. Es zeigt, wie viel Prozent des Blutes die linke Herzkammer bei einem Schlag auswirft.

Emesis

Lungenkrebs
Leberkrebs
Erbrechen - das heftige Ausstoßen von Mageninhalt durch den Mund

Endokrin

Brustkrebs
Lungenkrebs
Nach innen wirkend. Beschreibt Drüsen und Prozesse, bei denen Stoffe wie Hormone direkt ins Blut abgegeben werden.

Endokrine Therapie

Brustkrebs
Behandlung, die die Wirkung von Hormonen beeinflusst, um das Wachstum hormonempfindlicher Tumoren zu hemmen.

Endoskopische Untersuchung

Leberkrebs
Verfahren, bei dem ein flexibler Schlauch mit Kamera und Licht in den Körper geführt wird, z.B. Magenspiegelung.

Endothel, endothelial

Lungenkrebs
CLL
Dünne Zellschicht, die die Innenseite von Blut‑ und Lymphgefäßen auskleidet

Enzym

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Eiweiß, das biochemische Reaktionen im Körper beschleunigt. Enzyme helfen z.B. bei der Verdauung, beim Auf- und Abbau von Stoffen oder bei der DNA‑Reparatur

Epithel, epithelial

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Zellschicht, die äußere oder innere Körperoberflächen bedeckt, z.B. Haut und Schleimhäute. Das Attribut „epithelial“ bedeutet „zum Epithel gehörend" oder "vom Epithel ausgehend" und beschreibt Strukturen, die aus der Deckzellschicht von Haut und Schleimhäuten stammen.

Epithelialen Ursprungs

Brustkrebs
CLL
Bezieht sich auf Zellen oder Gewebe, die aus dem Epithel stammen (siehe "Epithel")

Epistaxis

Nasenbluten

Erbinformation

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Genetischer Bauplan eines Lebewesens, gespeichert in der DNA (siehe "DNA"). Sie enthält die Gene, die bestimmen, wie der Körper aufgebaut ist und funktioniert, und wird bei der Fortpflanzung an die Nachkommen weitergegeben.

Erhaltungstherapie

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
Leberkrebs
Fortführung einer Behandlung über einen längeren Zeitraum, um das Ergebnis einer vorher erfolgten Therapie zu festigen und zu erhalten.

Erstlinientherapie

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Auch First-Line-Therapie; Erste, bevorzugte Behandlung für eine Krankheit, basierend auf aktueller Evidenz und Leitlinien. Sie wird als initialer Standard eingesetzt. In der Krebsmedizin auch erste medikamentöse Therapie bei einer fortgeschrittenen Krebserkrankung.

Erythrozyten

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Rote Blutkörperchen, enthalten den roten Farbstoff Hämoglobin.

Exstirpation

Brustkrebs
Vom lateinischen Wort „exstirpare“ („herausreißen, entwurzeln“) hergeleitet; chirurgische Entfernung/Abtragung eines Organs oder eines Gewebestücks.

Exon

Lungenkrebs
Ein Exon ist ein Abschnitt eines Gens, der die Bauanleitung für ein Eiweiß enthält.

Exposition

Brustkrebs
Leberkrebs
Kontakt mit Umweltfaktoren, Chemikalien oder Pathogenen, die das Risiko für die Entwicklung von Krankheiten erhöhen können.

Exprimieren

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Expression oder Exprimierung, beschreibt wie die genetische Information zum Ausdruck kommt und in Erscheinung tritt.

Exstirpation

Brustkrebs
Lungenkrebs
Vollständige operative Entfernung eines krankhaften Gewebes oder Organs, meist eines Tumors oder einer Zyste.

F

Familiäres Risiko

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Erhöhte Wahrscheinlichkeit für eine Krankheit, weil sie in der Familie häufiger vorkommt oder bestimmte genetische Anlagen vererbt werden.

Fatigue

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Ausgeprägte, anhaltende Erschöpfung, die sich trotz Schlaf und Ruhe kaum bessert.

Feinnadelbiopsie

Brustkrebs
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) mit einer dünnen Hohlnadel.

Fernmetastase

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
Leberkrebs
Tochtergeschwulst in vom ursprünglichen Tumor entfernten Körperbereichen

FGF (Fibroblast Growth Factor)

Lungenkrebs
Wachstumsfaktor‑Eiweiß, das Zellen beim Wachsen, Teilen und Reparieren hilft. FGFs steuern u.a. die Bildung von Blutgefäßen, Wundheilung und die Entwicklung von Geweben.

Fibrose

Leberkrebs
Vermehrung von Bindegewebe mit Vernarbung in einem Organ.

Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung, FISH

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Laboruntersuchung der Gene, bei der mit leuchtenden Markern bestimmte DNA‑Abschnitte in Zellen sichtbar gemacht werden. So lassen sich z.B. Genveränderungen im Zellkern bestimmen, die für Diagnose und Therapieplanung wichtig sind.

Follow-up

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Wörtl. Nachverfolgung; in der Krebsmedizin die Nachbeobachtung von Patient:innen nach Abschluss einer Behandlung.

Fortgeschrittenes Stadium

CLL
Leberkrebs
Formale Einstufung eines Krebsstadiums innerhalb gängiger Systeme (z.B. siehe TNM-Klassifikation). Spätere Phase der Krebserkrankung, in der der Tumor groß ist, in umliegendes Gewebe eingewachsen ist und/oder sich auf Lymphknoten oder entfernte Organe ausgebreitet hat.

Fraktionierung

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Anwendungsform der Strahlentherapie; Aufteilung der Gesamtstrahlendosis in viele einzelne Sitzungen, die man über mehrere Wochen verteilt erhält.

G

Gastritis

Brustkrebs
Leberkrebs
Entzündung der Magenschleimhaut

Gelbsucht

Leberkrebs
Gelbfärbung von Haut und Augen, weil sich der Gallenfarbstoff Bilirubin im Blut anreichert.

Gen

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Abschnitt der DNA, der eine bestimmte Information trägt, etwa für ein Eiweiß. Gene steuern, wie der Körper aufgebaut ist und funktioniert

Genetisch

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Die Erbinformation betreffend

Genetische Beratung

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Fachliche Beratung zu erblichen Risiken und Gentests.

Genetische Prädisposition

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Angeborene Veranlagung, durch die ein erhöhtes Risiko für bestimmte Krankheiten besteht.

Genmutation

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Veränderung eines Gens in der DNA.

Gentest

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Untersuchung der Erbinformation (DNA), um festzustellen, ob bestimmte Veränderungen (Mutationen) vorliegen. Ein Gentest hilft, erbliche Risiken einzuschätzen, Diagnosen zu stellen oder Therapien zu planen.

Geschwulst

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Neubildung von Gewebe in Form eines überschießenden Wachstums (siehe auch Tumor).

Gestagen

Brustkrebs
Hormon aus der Gruppe der weiblichen Geschlechtshormone, das den Körper auf eine mögliche Schwangerschaft vorbereitet und den Zyklus steuert. Das wichtigste natürliche Gestagen ist Progesteron

GnRH-Analoga

Brustkrebs
Medikament, das dem natürlichen Hormon GnRH (Gonadotropin-Releasing- Hormon) ähnelt und seine Wirkung steuert. Es führt nach anfänglicher Aktivierung zu einer Drosselung der Geschlechtshormon‑Produktion.

GOT-Wert

Brustkrebs
Messwert eines Enzyms im Blut (Glutamat‑Oxalacetat‑Transaminase, heute meist AST genannt). Er zählt zu den Leberwerten und wird oft zusammen mit GPT/ALT beurteilt.

Grading

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Einstufung der Aggressivität von Tumorzellen unter dem Mikroskop. Je ähnlicher die Zellen dem normalen Gewebe sind, desto niedriger das Grading (z.B. G1 = gut differenziert); stark abweichende, „unreife“ Zellen bekommen ein höheres Grading (z.B. G3 = schlecht differenziert). Das Grading hilft, Prognose und Behandlung zu planen.

Granulozyten

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Granulozyten gehören zur Gruppe der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) und sind Teil der zellulären Immunabwehr.

GPT-Wert

Brustkrebs
Messwert eines Leberenzyms (Glutamat-Pyruvat-Transaminase, heute meist als ALT bezeichnet) im Blut. Der Wert gehört zu den Leberwerten und gibt Aufschluss über die Leberfunktion.

Gynäkoonkolog:in

Brustkrebs
Auf Krebserkrankungen der weiblichen Sexual- und Fortpflanzungsorgane spezialisierte Fachärzt:innen für Frauenheilkunde.

H

Hämochromatose

CLL
Leberkrebs
Eine angeborene oder selten erworbene Eisenspeicherkrankheit, bei der der Körper zu viel Eisen aufnimmt und speichert.

Hämoglobin, Hb

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Roter Blutfarbstoff in den roten Blutkörperchen. Er bindet Sauerstoff in der Lunge und bringt ihn zu den Körperzellen; zugleich transportiert er Kohlendioxid zurück zur Lunge.

Haferzellkarzinom

Lungenkrebs
Sonderform von Lungenkrebs, medizinisch meist kleinzelliges Lungenkarzinom (SCLC)

HCC

Leberkrebs
Hepatozelluläres Karzinom; eine häufige Form von Leberkrebs, die aus Leberzellen entsteht

Hepatitis

Leberkrebs
Entzündung der Leber

Hepatitis-B-Virus

Leberkrebs
Virus, das eine Leberentzündung (Hepatitis B) auslösen kann

Hepatitis-C-Virus

Leberkrebs
Virus, das eine Leberentzündung (Hepatitis C) verursachen kann

Hand-Fuß-Syndrom (palmar-plantare Erythrodysästhesie)

Brustkrebs
Leberkrebs
Schmerzhafte Hautreaktion an Handflächen und Fußsohlen, häufig als Nebenwirkung bestimmter Krebstherapien

HER2, HER2/neu

Brustkrebs
Lungenkrebs
HER2 bzw. HER2/neu (= human epidermal growth factor receptor 2) bezeichnet ein Eiweiß auf der Oberfläche mancher Zellen, das als Rezeptor Wachstumssignale weiterleitet

HER2-Mutationen

Brustkrebs
Lungenkrebs
Veränderung im Erbgut des HER2‑Gens (auch ERBB2), die dazu führen kann, dass das HER2‑Eiweiß ständig Wachstumssignale gibt.

HER2-positiver Brustkrebs

Brustkrebs
Form von Brustkrebs, bei der besonders viele HER2‑Eiweiße auf den Tumorzellen sitzen

HER2-low exprimierender Brustkrebs

Brustkrebs
Brustkrebs mit niedriger, aber nachweisbarer Anzahl von HER2‑Rezeptoren auf den Tumorzellen

Hereditär

Brustkrebs
CLL
Leberkrebs
Erblich; durch Gene bedingt und von Eltern an die Kinder weitergegeben

Histologie, histologisch

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Wissenschaft und Lehre vom Feinbau biologischer Gewebe

Hormone

Brustkrebs
CLL
Chemische Botenstoffe des Körpers. Sie werden von Drüsen wie Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse oder Eierstöcken/Hoden gebildet und über das Blut zu Organen transportiert. Dort steuern sie viele Funktionen wie Wachstum, Stoffwechsel, Blutzucker, Stimmung und Fortpflanzung.

Hormonrezeptor, HR

Brustkrebs
Hormone benötigen eine Bindungsstelle, um wirken zu können. Eine solche Bindungsstelle wird als Rezeptor bezeichnet. Hormon­rezeptoren können z.B. die Hormone Progesteron und/oder Östrogen binden und deren Wachstumssignale in der Zelle weiterleiten.

Hormonrezeptor-positiver Brustkrebs

Brustkrebs
Ein Brusttumor, der Hormonrezeptoren aufweist, wird als Hormon­ rezeptor-positiv bzw. HR-positiv bezeichnet. Hormonrezeptoren besitzen Bindestellen für die Hormone Progesteron und/oder Östrogen, durch die Wachstumssignale an Tumorzellen übermittelt werden.

Hormontherapie

Brustkrebs
Im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung wird Hormontherapie manchmal als Synonym für eine Antihormontherapie oder endokrine Therapie benutzt. Eine Hormontherapie kann aber auch eine Hormonersatztherapie sein.

Hospiz

Brustkrebs
CLL
Leberkrebs
Einrichtung oder Dienst zur Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen.

Hyperglykämie

Brustkrebs
CLL
Erhöhung des Blutzuckerspiegels.

Hypokaliämie

Brustkrebs
CLL
Zu niedriger Kaliumspiegel im Blut

I

ICD-O

Lungenkrebs
CLL
ICD steht für International Classification of Diseases. Ziffern- Buchstaben-Kombination zur eindeutigen Klassifikation von Krebserkrankungen.

Idiopathisch

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Krankheit ohne erkennbare Ursache

ILD

Brustkrebs
Lungenkrebs
Abkürzung für interstitielle Lungenerkrankungen. Sammelbegriff für Krankheiten, bei denen das Bindegewebe der Lunge (Interstitium) entzündet, vernarbt oder anders geschädigt ist

Immunhistochemie, Immunohistochemie (IHC)

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Labormethode, bei der Zell- oder Gewebestrukturen mit farblich markierten Antikörpern sichtbar gemacht werden.

Immunonkologie

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Bereich der Krebsmedizin, der das Immunsystem nutzt, um Tumorzellen zu erkennen und zu bekämpfen

Immunsystem

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Abwehrsystem des Körpers, das vor Infektionen und anderen Gefahren schützt.

Immuntherapie

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Behandlung, die das Immunsystem dabei unterstützt oder anregt, Krebszellen oder Krankheitserreger besser zu erkennen und zu bekämpfen. Siehe auch Immunonkologie.

Induktionstherapie

Lungenkrebs
Erste, meist intensivere Behandlungsphase, die eine Krankheit rasch zurückdrängen soll.

Infiltrieren

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Bedeutet, dass etwas in Gewebe eindringt und sich darin ausbreitet. Siehe auch invasiv.

Infusion

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Langsame Zufuhr von Flüssigkeiten oder Medikamenten direkt in die Vene (selten unter die Haut), meist über einen Tropf

Infusionsbezogene Ereignisse (IRR)

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Unerwünschte Reaktionen, die während oder kurz nach der Verabreichung einer intravenösen Infusion auftreten.

Inhibitor

Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Substanz, die die Wirkung eines anderen Stoffs oder einer Reaktion hemmt.

Injektion

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Gezieltes Einspritzen von Medikamenten mit einer Spritze und Nadel in den Körper, z.B. in den Muskel, unter die Haut oder in eine Vene

Insulinresistenz

Leberkrebs
Zustand, bei dem Körperzellen nicht mehr ausreichend auf Insulin reagieren. Dadurch kann Insulin den Blutzucker nicht effektiv in die Zellen schleusen, was langfristig zu erhöhten Blutzuckerwerten führt.

Interdisziplinär

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
In der Medizin bedeutet interdisziplinär, dass Ärzt:innen verschiedener Fachrichtungen (= Disziplinen) und andere Fachleute gemeinsam an der Behandlung beteiligt sind.

Intramuskulär, i. m.

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Gabe eines Arzneimittels oder einer Impfung direkt in einen Muskel (z.B. Oberarm oder Gesäß)

Intravenös, i. v.

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Verabreichung von Flüssigkeiten oder Medikamenten direkt in eine Vene, also in die Blutbahn.

Invasiv

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Verfahren oder Erkrankungen, die in den Körper eindringen oder Gewebe verletzen. Dazu zählen zum Beispiel Operationen, Biopsien oder Katheter, aber auch Tumoren, die in umliegendes Gewebe hineinwachsen.

Invasives lobuläres Karzinom (ILC)

Brustkrebs
Eine Form von Brustkrebs, die in den Milchdrüsenläppchen (Lobuli) entsteht und in das umliegende Gewebe eindringt.

Invasives Duktalkarzinom (IDC)

Brustkrebs
Eine Form von Brustkrebs, die in den Milchgängen (Ducti) der Brust entsteht und sich in das umliegende Gewebe ausbreitet

Ionisierend

Brustkrebs
Lungenkrebs
Bezeichnet Strahlung oder Teilchen, die genug Energie haben, um Elektronen aus Atomen oder Molekülen zu lösen. Das kann Zellen verändern oder schädigen.

Immunglobuline (Antikörper)

CLL
Eiweiße des Immunsystems, die Erreger erkennen und abwehren.

Infektanfälligkeit

CLL
Erhöhte Neigung zu Infektionen, z. B. durch niedrige Abwehrzellen oder geschwächtes Immunsystem.

K

Kardiotoxisch

Brustkrebs
Lungenkrebs
Bezeichnet Stoffe oder Behandlungen, die dem Herzen schaden können

Karnofsky-Index

Lungenkrebs
Leberkrebs
Skala zur Einschätzung, wie selbstständig eine Person im Alltag ist und wie stark sie durch ihre Krankheit eingeschränkt wird. Die Werte reichen von 100% (voll leistungsfähig) bis 0% (verstorben).

Karzinogene

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Stoffe oder Einflüsse, die Krebs auslösen oder die Entstehung von Krebs fördern können.

Karzinom

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
Leberkrebs
Krebs, der aus Deck- oder Drüsengewebe entsteht, zum Beispiel der Haut oder der inneren Organe (wie Brust, Darm, Lunge).

Keimbahnmutation

Brustkrebs
Veränderung im Erbgut, die bereits in Ei- oder Samenzelle vorhanden ist und deshalb in allen Körperzellen sitzt. Sie kann an Kinder vererbt werden und das Risiko für bestimmte Krankheiten, z.B. manche Krebsarten, erhöhen.

Keratitis

Brustkrebs
Lungenkrebs
Entzündung der Hornhaut des Auges.

Kernspintomografie, MRT

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Siehe: Magnetresonanztomografie.

Kleinzelliges Bronchialkarzinom SCLC (Small-cell-lung cancer)

Lungenkrebs
Eine schnell wachsende Form von Lungenkrebs, bei der die Zellen klein und rund sind, siehe auch Haferzellkarzinom.

Klimakterium

Brustkrebs
Lebensphase der Frau, in der die Eierstöcke ihre Hormonproduktion nach und nach einstellen. Diese Phase umfasst die Zeit vor, um und nach der letzten Regelblutung (Menopause).

Klinische Studie

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Geplante Untersuchung mit freiwilligen Teilnehmenden, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Behandlungen, Medikamenten oder Diagnosetests beim Menschen zu prüfen. Sie folgt festen Regeln und wird streng überwacht.

KOF

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Körperoberfläche.

Kombinationstherapie

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Gleichzeitiger Einsatz mehrerer Medikamente oder mehrerer Therapiemethoden.

Komplementäre Behandlungsverfahren

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Zusätzliche Maßnahmen zur Unterstützung der schulmedizinischen Behandlung, zum Beispiel Bewegung, Entspannung, Ernährung, Akupunktur

Kontraindikation

Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Gegenanzeige; Umstand, bei dem ein Medikament oder eine Behandlung nicht angewendet werden darf, weil sie dem Patienten schaden könnte

Kontralateral

Brustkrebs
Kontralateral: Auf der gegenüberliegenden Seite des Körpers gelegen oder auftretend

KRAS

Lungenkrebs
Gen, das eine Anleitung für ein Eiweiß liefert, das Zellwachstum steuert. Veränderungen (Mutationen) im KRAS‑Gen können Zellen zum unkontrollierten Wachstum anregen und sind bei einigen Krebsarten häufig

Kreatinin

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Abbauprodukt aus dem Muskelstoffwechsel, das über die Nieren ausgeschieden wird. Sein Wert im Blut hilft einzuschätzen, wie gut die Nieren arbeiten

Krebs

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Sammelbegriff für Erkrankungen, bei denen sich Zellen unkontrolliert vermehren, gesundes Gewebe verdrängen und sich teils im Körper ausbreiten (Metastasen bilden).

Krebsregister

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Amtliche oder regionale Datenbanken, in denen neue Krebsfälle systematisch erfasst werden. Sie sammeln Informationen zu Art, Diagnosezeitpunkt und Verlauf, um Versorgung und Forschung zu verbessern und Trends in der Bevölkerung zu beobachten.

Kryotherapie

Lungenkrebs
Behandlung mit Kälte, um Gewebe zu beeinflussen.

Kurativ

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Bezeichnet eine Behandlung, die auf Heilung zielt – also darauf, die Krankheit vollständig zu beseitigen.

Kurative Therapien

Brustkrebs
CLL
Leberkrebs
Behandlung mit dem Ziel, die Krankheit vollständig zu heilen und dauerhaft zu beseitigen.

Knochenmarkbiopsie

CLL
Entnahme einer kleinen Probe aus dem Knochenmark (meist Beckenknochen) zur Untersuchung

L

Lymphgefäßinvasion

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Einbruch von Krebszellen in Lymphgefäße

Lambert-Eaton-Syndrom

Lungenkrebs
Seltene Erkrankung, bei der die Signalübertragung zwischen Nerven und Muskeln gestört ist.

Lebensqualität

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Einschätzung, wie gut jemand den Alltag bewältigen kann und sich fühlt – körperlich, seelisch und sozial – unabhängig davon, wie „krank“ jemand medizinisch eingeschätzt wird.

Leberkrebs, primär

Leberkrebs
Bösartige Tumorerkrankung, die in der Leber selbst entsteht.

Leberkrebs, sekundär

Leberkrebs
Tochtergeschwülste (Metastasen) anderer Krebserkrankungen, die sich in der Leber angesiedelt haben.

Leberzirrhose

Leberkrebs
Umbau- und Vernarbungsprozess der Leber nach längerem Schaden (z. B. durch Alkohol, Hepatitis). Die Leber verhärtet und arbeitet schlechter.

Leitlinie

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Systematisch erarbeitete, wissenschaftlich begründete Empfehlung für Ärztinnen und Ärzte, wie Diagnostik und Behandlung erfolgen sollten.

Leukopenie

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Verminderte Zahl weißer Blutkörperchen im Blut.

Leukozyten

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Weiße Blutkörperchen. Teil der Körperabwehr gegen Keime und andere Fremdstoffe.

Lokal

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Bezieht sich auf die ursprüngliche Stelle im Körper. Auf den Ort eines Befunds oder einer Behandlung begrenzt.

Lokalrezidiv, lokoregionäres Rezidiv

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Rückkehr des Tumors an der ursprünglichen Stelle (lokal) oder in der näheren Umgebung/zugehörigen Lymphknoten (lokoregionär) nach zunächst erfolgreicher Behandlung.

Lobuläres Mammakarzinom

Brustkrebs, der aus den Drüsenläppchen der Brust entsteht.

Low-grade

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Bezeichnung für Tumoren oder Gewebeveränderungen, die unter dem Mikroskop eher „gut differenziert“ und weniger aggressiv aussehen.

Luminal-A-Typ

Brustkrebs
Hormonabhängige, meist langsam wachsende Form von Brustkrebs. Die Tumorzellen haben viele Hormonrezeptoren (Östrogen/Progesteron) und einen niedrigen Proliferationswert (z. B. Ki-67)

Luminal-B-Typ

Brustkrebs
Hormonabhängige, meist schneller wachsende Form von Brustkrebs. Die Tumorzellen haben viele Hormonrezeptoren (Östrogen/Progesteron) und einen höheren Proliferationswert (z. B. Ki-67)

Lunge

Lungenkrebs
Organpaar im Brustkorb, das Sauerstoff aus der Luft aufnimmt und Kohlendioxid abgibt und zuständig für die Atmung ist.

Lungenbläschen

Lungenkrebs
Kleinste luftgefüllte Strukturen der Lunge (Alveolen), in denen der Gasaustausch zwischen Luft und Blut stattfindet.

Lungenhilus

Lungenkrebs
Ein- und Austrittsstelle großer Bronchien, Blut- und Lymphgefäße der Lunge an ihrer Innenseite.

Lungenkarzinom

Lungenkrebs
Bösartiger Tumor der Lunge (Lungenkrebs)

Lymphadenektomie, Lymphonodektomie

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Operative Entfernung von Lymphknoten zu Diagnose- oder Therapie­zwecken.

Lymphdrainage

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Spezielle manuelle Therapie, die den Abfluss von Gewebsflüssigkeit (Lymphe) fördert, um Schwellungen zu verringern.

Lymphe

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Klarer Flüssigkeitsstrom in Lymphgefäßen. Transportiert Abwehrzellen, Eiweiße und Gewebsflüssigkeit zurück ins Blut.

Lymphknoten

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Kleine Filterstationen des Immunsystems entlang der Lymphbahnen. Sie filtern Lymphflüssigkeit, in der sich Abwehrzellen befinden.

Lymphödem

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Schmerzarme, oft druckempfindliche Schwellung durch angesammelte Lymphflüssigkeit, meist an Armen oder Beinen.

Lymphopenie

Brustkrebs
CLL
Verminderte Zahl von Lymphozyten (einer Untergruppe der weißen Blutkörperchen) im Blut.

Lymphozyten

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Bestimmte weiße Blutkörperchen, die für die Abwehr von Krankheitserregern zuständig sind.

Lymphknotenvergrößerung

CLL
Tast- oder bildgebend nachweisbare, vergrößerte Lymphknoten

M

M

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
In der Tumorklassifikation (TNM-System) steht M für Metastasen. M0 bedeutet, es wurden keine Fernmetastasen gefunden; M1 bedeutet, es liegen Fernmetastasen vor (Ausbreitung in entfernte Organe)

Magnetresonanztomografie, MRT

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Bildgebendes Verfahren ohne Röntgenstrahlen, das mit starken Magnetfeldern und Radiowellen sehr genaue Schnittbilder des Körpers liefert.

Maligner Tumor

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Bösartiger Tumor, der in Nachbargewebe hineinwächst und Ableger (Metastasen) bilden kann.

Malignitätsgrad

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Einstufung, wie „bösartig“ und schnell wachsend ein Tumor unter dem Mikroskop wirkt. Patholog:innen beurteilen u. a. Zellform, Teilungsrate und Gewebeaufbau und vergeben einen Grad (z. B. niedrig bis hoch).

Mammakarzinom

Brustkrebs
Bösartiger Tumor der Brustdrüse (Brustkrebs)

Mammografie

Brustkrebs
Röntgenuntersuchung der Brust, vor allem zur Früherkennung und Abklärung von Brustkrebs.

MASLD

Leberkrebs
Stoffwechselbedingte Fettlebererkrankung (neu: Metabolic dysfunction–associated steatotic liver disease); Fetteinlagerung in der Leber

MASH

Leberkrebs
Metabolic dysfunction–associated steatohepatitis; Fettleberentzündung.

Mastektomie

Brustkrebs
Operative Entfernung der gesamten Brust.

Meningeosis carcinomatosa

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Tumorzellbefall der Hirn- und Rückenmarkshäuten bei einer metastasierenden Krebserkrankung.

MET

Lungenkrebs
Gen und Eiweiß (Rezeptor) auf Zelloberflächen, das Wachstumssignale weiterleitet. Veränderungen am MET‑Gen können manche Tumoren antreiben

Metastase

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
Leberkrebs
Tochtergeschwulst eines Tumors. Tumorabsiedelung in einem anderen Organ als dem Ursprungstumor.

Minimal-invasiv

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Schonendes Verfahren mit sehr kleinen Schnitten und wenig Gewebeschädigung.

Mikrokalkablagerungen

Brustkrebs
Sehr kleine Kalkteilchen im Brustgewebe, die in der Mammografie sichtbar werden

Molekulare Marker

Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Messbare Merkmale in Zellen oder Körperflüssigkeiten auf Gen‑, Eiweiß‑ oder Stoffwechselebene. Sie helfen, Krankheiten zu erkennen, ihren Verlauf einzuschätzen und Therapien auszuwählen

Molekulares Tumorboard

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Expertengruppe, die genetische/molekulare Befunde bespricht, um eine passende Therapie zu empfehlen.

Molekulargenetisch

Brustkrebs
CLL
Leberkrebs
Untersuchung des Erbguts (DNA/RNA) auf krankheitsrelevante Veränderungen.

Molekularpathologisch

Brustkrebs
CLL
Leberkrebs
Gewebeanalyse mit molekularen Methoden, um Tumoreigenschaften festzustellen.

Monoklonale Antikörper

Lungenkrebs
CLL
Im Labor hergestellte Eiweiße, die an bestimmte Strukturen im Köper binden

Monochemotherapie

Brustkrebs
Lungenkrebs
Chemotherapie mit nur einem Wirkstoff.

Monotherapie

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Behandlung mit nur einem Medikament oder Verfahren.

Mukositis

Brustkrebs
Lungenkrebs
Schmerzhafte Entzündung der Schleimhäute (z. B. im Mund oder Darm).

Multifokal

Brustkrebs
Mehrere Tumorherde im selben Organbereich.

Multizentrisch

Brustkrebs
CLL
Mehrere getrennte Tumorherde in verschiedenen Bereichen desselben Organs.

Mutation

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Veränderung im Erbgut (DNA).

Myelosuppression

Brustkrebs
Lungenkrebs
Beeinträchtigung der Bildung von Blutzellen im Knochenmark.

Mythos

Leberkrebs
Weit verbreitete, aber falsche oder unbelegte Vorstellung.

MCL

CLL
Mantelzelllymphom; seltener Lymphknotenkrebs aus B‑Zellen.

N

N

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Kürzel für Lymphknoten in der TNM-Klassifikation. Die Zahl (0–3) zeigt, ob und wie stark Lymphknoten von Tumorzellen befallen sind.

N0, nodalnegativ

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Es wurden keine Tumorzellen in den Lymphknoten gefunden.

N1, N2, N3, nodalpositiv

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Es sind Tumorzellen in Lymphknoten nachweisbar. Die Zahl beschreibt das Ausmaß des Befalls (von wenigen bis vielen befallenen Lymphknoten).

Nachsorge

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Regelmäßige Kontrollen nach Abschluss der Behandlung. Dient dazu, Rückfälle und Begleiterkrankungen früh zu erkennen und zu behandeln.

Nausea

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Übelkeit.

Nebenwirkungen

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Unerwünschte Wirkungen eines Medikaments, die zusätzlich zur gewünschten Hauptwirkung auftreten.

Negativer Befund

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Das Ergebnis einer Untersuchung zeigt keine Hinweise auf die gesuchte Erkrankung oder Auffälligkeit.

Neoadjuvant

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Vorbereitend vor der Hauptbehandlung gegeben. Meist eine Medikamenten‑ oder Strahlentherapie vor einer Operation.

Neoadjuvante Therapie

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Vortherapie vor einer Operation (z. B. Chemo- oder Strahlentherapie)

Nephrotoxisch

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Die Niere schädigend.

Neuropathie

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Schädigung der peripheren Nerven. Führt zu Kribbeln, Stechen, Taubheit oder Reizverlust, z.B. an Händen und Füßen.

Neutropenie

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Verminderte Zahl von Neutrophilen (eine bestimmte Art weißer Blutkörperchen) im Blut

NGS Testung

Brustkrebs
Lungenkrebs
Next‑Generation Sequencin; moderne Methode zur schnellen Analyse vieler Gene gleichzeitig

Nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom NSCLC (non-small cell lung cancer)

Lungenkrebs
Häufigste Form von Lungenkrebs

NTRK

Lungenkrebs
Bestimmte Genfusionen, die Krebswachstum fördern können. Dienen als Biomarker für neue, zielgerichtete Krebstherapien.

O

Obstipation

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Verstopfung.

Okuläre Events

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Sammelbegriff für Beschwerden oder Probleme am Auge.

Okkulte Metastasen

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Versteckte Tumorableger, die mit üblichen Untersuchungen zunächst nicht erkennbar sind.

Onkologie

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Fachgebiet der Medizin, das sich mit Krebs beschäftigt (Vorbeugung, Diagnose, Behandlung, Nachsorge).

Operabel

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Durch eine Operation behandelbar

Operation

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
Leberkrebs
Chirurgischer Eingriff, bei dem Gewebe mit Instrumenten behandelt oder entfernt wird.

Orale Mukositis

Brustkrebs
Lungenkrebs
Schmerzhafte Entzündung der Mundschleimhaut

Ossär

Brustkrebs
Lungenkrebs
Den Knochen betreffend.

Osteopenie

Brustkrebs
Verminderte Knochendichte.

Osteoporose

Brustkrebs
Erkrankung mit deutlich verminderter Knochendichte und -stabilität. Die Knochen werden porös und bruchanfällig.

Ovarektomie

Brustkrebs
Operative Entfernung eines oder beider Eierstöcke.

P

Palliativ

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Behandlung mit dem Ziel, Beschwerden zu lindern und Lebensqualität zu verbessern, wenn Heilung nicht (mehr) möglich ist.

Palliativstation

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Krankenhausbereich, der auf die Linderung von Beschwerden und Begleitung in schweren Krankheitsphasen spezialisiert ist.

Pancost Tumor

Lungenkrebs
Sonderform von Lungenkrebs, die an der Lungenspitze entsteht.

Panzytopenie

Brustkrebs
Verminderung aller Blutzellarten (rote und weiße Blutkörperchen und Blutplättchen).

Paraaortal

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
In der Nähe der Hauptschlagader (Aorta) gelegen

Paraneoplastisches Syndrom

Lungenkrebs
CLL
Begleiterscheinungen einer Krebserkrankung, die nicht durch den Tumor selbst oder seine Ausbreitung, sondern durch vom Tumor ausgelöste Fehlregulationen entstehen

Paravasation

Brustkrebs
Lungenkrebs
Austritt von Infusionsflüssigkeit oder Medikamenten aus der Vene ins umliegende Gewebe.

Parenterale Ernährung

Brustkrebs
Lungenkrebs
Ernährung über die Vene, wenn Essen über den Mund/Darm nicht möglich oder ausreichend ist.

Passivrauchen

Lungenkrebs
Einatmen von Tabakrauch anderer Personen.

PARP-Hemmer, PARP-Inhibitor

Brustkrebs
Prostatakrebs
Ein Medikament, das ein Reparaturenzym der Zellen blockiert. Kann Krebszellen besonders schädigen, die bereits Reparaturfehler haben.

Patholog:in

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Ärztliche Fachperson, die Gewebeproben untersucht und Diagnosen stellt.

Pathologisch

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Krankhaft: vom normalen Zustand abweichend.

Pathologische Remission

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
In der Gewebeprobe nach Behandlung sind keine Tumorzellen mehr nachweisbar.

PD-L1 (programmed death-ligand 1)

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
Leberkrebs
Eiweiß (Ligand) auf der Oberfläche mancher Körper‑ und Krebszellen. Es bindet an den PD‑1‑Rezeptor von Immunzellen und kann so die Immunantwort bremsen.

PDGF

Lungenkrebs
Abkürzung für „Platelet‑Derived Growth Factor“ (thrombozyten‑abgeleiteter Wachstumsfaktor). Es ist ein körpereigener Botenstoff, der Zellteilung und Gewebereparatur anregt.

Peritonealcarcinose

Lungenkrebs
Absiedelung von Tumorzellen im Bauchfell mit multiplen kleinen Herden.

Physiotherapie

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Bewegungstherapie zur Verbesserung von Kraft, Beweglichkeit und Funktion.

Physisch

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Den Körper betreffend.

PI3K-Hemmer, PI3K-Inhibitor

Brustkrebs
Lungenkrebs
Medikament, das das Enzym PI3‑Kinase (PI3K) bremst. Dieses Enzym sendet in Zellen Wachstums- und Überlebenssignale.

Pigmentierung

Brustkrebs
Die Färbung der Haut durch Farbstoffe (Melanin).

Platin-Verbindungen

Brustkrebs
Gruppe von Chemotherapie‑Medikamenten, die Platin enthalten. Sie schädigen die Erbsubstanz (DNA) von Krebszellen, sodass diese sich nicht mehr teilen und absterben.

Platinsalze

Brustkrebs
Sammelbegriff für bestimmte Chemotherapie‑Medikamente auf Platinbasis (siehe Platin-Verbindungen)

Plattenepithelkarzinom

Lungenkrebs
Krebs, der aus flachen Deckzellen entsteht (z. B. in Haut, Mund, Lunge).

Pleura

Lungenkrebs
Dünne Haut, die die Lunge und die Innenseite des Brustkorbs auskleidet.

Pleuraerguss

Brustkrebs
Lungenkrebs
Flüssigkeitsansammlung zwischen Lunge und Brustwand.

Pleuramesotheliom

Lungenkrebs
Krebserkrankung der Pleura bzw. des Brustfells.

Pneumologe

Brustkrebs
Lungenkrebs
Facharzt für Lungen- und Atemwegserkrankungen.

Pneumonitis

Brustkrebs
Lungenkrebs
Entzündung des Lungengewebes

Polychemotherapie

Brustkrebs
Lungenkrebs
Chemotherapie mit mehreren Wirkstoffen gleichzeitig.

Port

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Kleines unter die Haut eingesetztes Zugangssystem für Infusionen und Blutabnahmen.

Positiver Befund

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Untersuchung zeigt eine krankhafte Veränderung oder den gesuchten Marker

Positronenemissionstomografie (PET)

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
Leberkrebs
Ein bildgebendes Verfahren der Nuklearmedizin, welches die Stoffwechselaktivität sichtbar macht und aktive Tumorherde aufzeigen kann.

Postmenopause

Brustkrebs
Lebensphase nach dem endgültigen Ausbleiben der Regelblutung.

Postoperativ

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Nach einer Operation.

Prämenopause

Brustkrebs
Zeit vor dem endgültigen Ausbleiben der Regelblutung, mit hormonellen Veränderungen.

Präoperativ

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Vor einer Operation.

Prädispositionen

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Veranlagungen oder Risikofaktoren, die eine Krankheit begünstigen.

Primärtumor

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Ursprünglicher Tumor, von dem mögliche Ableger ausgehen.

Progesteron

Brustkrebs
Weibliches Geschlechtshormon, wichtig für Zyklus und Schwangerschaft.

Prognose

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
Leberkrebs
Einschätzung des Krankheitsverlaufs und der Aussicht

Prognosefaktor

Brustkrebs
Prostatakrebs
Leberkrebs
Merkmal, das etwas über den zu erwartenden Verlauf der Krankheit aussagt.

Progress

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Fortschreiten der Krankheit oder des Tumors.

Progressionsfreies Überleben (progression-free survival, PFS)

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Zeitraum, in dem die Krankheit nicht weiterwächst.

Proliferation

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Fachwort für die Vermehrung von Zellen durch Teilung

Prophylaxe

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Vorbeugung: Maßnahmen, um eine Krankheit zu verhindern.

Proteinurie

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Eiweiß im Urin, mehr als normalerweise vorhanden.

Prothese

Brustkrebs
Künstlicher Ersatz für ein Körperteil (z. B. Gelenk, Brust).

Pruritus

Brustkrebs
Leberkrebs
Juckreiz

Psychisch

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Die Seele bzw. das Erleben und Verhalten betreffend.

Psychoonkologie

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Unterstützung für Krebspatient:innen und Angehörige bei seelischen Belastungen.

Psychoonkolog:in

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Fachperson für psychologische/psychotherapeutische Unterstützung bei Krebs.

Psychosomatik

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Zusammenhang zwischen seelischen Einflüssen und körperlichen Beschwerden.

Psychosoziale Fürsorge

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Unterstützung in sozialen und seelischen Fragen (z. B. Beratung, Selbsthilfe, Sozialrecht).

Pulmonal

Brustkrebs
Lungenkrebs
Die Lunge betreffend

Pyrexie

Brustkrebs
Fieber

Q

Quadrant

Brustkrebs
Viertelbereich eines Organs, z. B. Einteilung der Brust in vier Quadranten.

R

R0-Resektion

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Tumor wurde vollständig im Gesunden entfernt; kein Tumorrest nachweisbar.

R1-, R2-Resektion

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Tumor wurde nicht vollständig entfernt; mikroskopisch (R1) oder sichtbarer (R2) Tumorrest verbleibt.

Radiochemotherapie (RCT)

Lungenkrebs
Leberkrebs
Kombination aus Strahlentherapie und Chemotherapie.

Radiotherapie, Radiatio

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Behandlung mit Strahlen zur Tumorbekämpfung.

Radon

Lungenkrebs
Unsichtbares, geruch‑ und geschmackloses radioaktives Gas, das natürlich aus dem Boden und Gestein entweicht

Rauchen

Lungenkrebs
Inhalation/Konsum von Tabakrauch. Es erhöht das Risiko für viele Krankheiten, besonders Lungenkrebs.

Rehabilitation

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Maßnahmen nach Krankheit/Behandlung zur Wiederherstellung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit.

Rekonstruktion

Brustkrebs
Wiederaufbau, z. B. der Brust, nach einer Operation.

Remission

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Rückgang oder Verschwinden von Krankheitszeichen. Kann vollständig oder teilweise sein.

Resektion

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
Leberkrebs
Operative Entfernung von Gewebe oder einem Organanteil.

Resistenz

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Unempfindlichkeit eines Tumors oder Keims gegen eine Behandlung.

RET

Lungenkrebs
Name eines Gens und des dazugehörigen Proteins (eines Signal‑/Rezeptor‑Enzyms). RET hilft Zellen, auf Wachstums‑ und Entwicklungssignale zu reagieren.

Rezeptoren

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Empfangsstellen auf Zellen, die Signale (z. B. Hormone) erkennen.

Rezidiv

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Wiederauftreten einer Krankheit oder eines Tumors nach Besserung.

Rezidivfreies Intervall

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
Leberkrebs
Zeitraum ohne Wiederauftreten der Krankheit.

Risikofaktoren

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Umstände oder Merkmale, die die Wahrscheinlichkeit für eine Krankheit erhöhen.

ROS1

Lungenkrebs
Gen/Rezeptor; in manchen Tumoren kommt es zu ROS1‑Genfusionen: Dabei ist ROS1 mit einem anderen Gen verschmolzen, was dauerhafte Wachstumssignale auslöst.

S

SCLC (Small-cell lung cancer)

Lungenkrebs
Kleinzelliger Lungenkrebs. Wächst meist schnell und neigt zu früher Streuung.

SD

Lungenkrebs
Leberkrebs
Stabile Erkrankung: der Tumor vergrößert sich nicht.

Screening

Brustkrebs
Leberkrebs
Vorsorgeuntersuchungen bei beschwerdefreien Menschen, um Krankheiten früh zu erkennen.

Segment

Brustkrebs
Lungenkrebs
Abschnitt/Teil eines Organs (z.B. Lungensegment, Lebersegment).

Sentinel-Lymphknoten, SLN

Brustkrebs
Wächterlymphknoten; erster Lymphknoten im Abflussgebiet eines Tumors

Sentinel-Lymphknotenbiopsie

Brustkrebs
Entnahme und Untersuchung des Sentinel-Lymphknotens, um die Ausbreitung des Tumors zu prüfen.

Sequentielle Therapie

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Bestimmte Behandlungen werden nacheinander gegeben

Silikon

Brustkrebs
Künstlicher, gummiartiger Werkstoff welche z. B. für Implantate verwendet wird.

Small molecules

Brustkrebs
Kleine Wirkstoffmoleküle als Medikamente, oft gezielt gegen bestimmte Krebsmerkmale

Somatische Mutation

Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Erbgutveränderung, die im Laufe des Lebens in Körperzellen entsteht. Sie ist nicht vererbbar.

Sonografie

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Ultraschalluntersuchung: Bilder mit Schallwellen, ohne Röntgenstrahlen.

Stadieneinteilung, Staging

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Einordnung, wie weit eine Krebserkrankung fortgeschritten ist (z.B. nach TNM)

Stanzbiopsie

Brustkrebs
Gewebeentnahme mit einer Hohlnadel ("Stanze"), um eine Diagnose zu sichern.

Stoffwechselerkrankungen

Leberkrebs
Erkrankung, bei der die Verarbeitung von Nährstoffen und Energie im Körper gestört ist.

Stomatitis/orale Mukositis

Brustkrebs
Lungenkrebs
Entzündung der Mundschleimhaut, die Schmerzen, Rötungen, Schwellungen und manchmal kleine Wunden oder Bläschen im Mund verursacht.

Strahlentherapie

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Behandlung mit energiereichen Strahlen, die Tumorzellen schädigen und ihr Wachstum bremsen

Subkutan, s.c.

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Unter die Haut: Art der Medikamentengabe.

Supportivtherapie

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Begleitende Maßnahmen zur Linderung von Beschwerden und Nebenwirkungen (z. B. Schmerztherapie, Ernährung).

Sputumzytologie

Lungenkrebs
Untersuchung von abgehustetem Schleim (Sputum) unter dem Mikroskop auf Zellen, z.B. zum Nachweis von Tumorzellen.

Symptome

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Anzeichen und Beschwerden einer Krankheit, die Betroffene wahrnehmen.

Systemische Therapie

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Behandlung, die im ganzen Körper wirkt (z. B. Chemo-, Hormon-, Immuntherapie).

Szintigrafie, Szintigramm

Brustkrebs
Bildgebung mit schwach radioaktiven Stoffen, die bestimmte Organe oder Vorgänge sichtbar macht.

Splenomegalie

CLL
Vergrößerte Milz

Staging Blutkrebs (Stadieneinteilung)

CLL
Einordnung, wie weit eine Blutkrebserkrankung fortgeschritten ist; dient der Therapieplanung.

T

T

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Teil der TNM-Klassifikation. Es beschreibt die Größe/Ausdehnung des Primärtumors im Ursprungsorgan.

T0

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
In der TNM-Klassifikation kein nachweisbarer Primärtumor. T0 beschreibt die Größe und Ausdehnung des Primärtumors; weitere Angaben (N für Lymphknoten, M für Metastasen) ergänzen die Gesamteinstufung

T790M Testung

Lungenkrebs
Untersuchung auf eine bestimmte Genveränderung (Mutation) im EGFR‑Gen von Tumorzellen, häufig bei Lungenkrebs

Targetstrukturen

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Zielstrukturen in oder auf Zellen (z. B. bestimmte Eiweiße/Mutationen), gegen die sich eine Therapie gezielt richtet.

Taxane

Brustkrebs
Lungenkrebs
Gruppe von Chemotherapie-Medikamenten, die die Zellteilung bremsen.

Teilremission

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Die Krankheit geht deutlich zurück, ist aber nicht vollständig verschwunden.

Therapie

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Behandlung einer Krankheit (z. B. Medikamente, Operation, Bestrahlung).

Thorakoskopie

Lungenkrebs
Spiegelung des Brustkorbs mit einer Kamera über kleine Zugänge. Dieses Verfahren dient der Diagnose oder Behandlung.

Thorax

Lungenkrebs
Brustkorb

Thromboembolie

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Blutgerinnsel, das ein Gefäß verstopft und den Blutfluss blockiert.

Thrombozyten

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Blutplättchen. Sie sind wichtig für die Blutgerinnung.

Thrombozytopenie

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Verminderte Zahl von Blutplättchen (Thrombozyten) im Blut.

TKI

Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Abkürzung für Tyrosinkinase-Inhibitor. Zielgerichtetes Medikament, das bestimmte Schaltenzyme (Tyrosinkinasen) in Zellen blockiert.

TNM-Klassifikation

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
Leberkrebs
System zur Einteilung von Tumoren nach Ausdehnung (T), Lymphknotenbefall (N) und Fernmetastasen (M).

Transaminasen

Brustkrebs
Leberkrebs
Sammelbegriff für bestimmte Leberenzyme (vor allem ALT und AST), die im Blut gemessen werden

Treibermutation

Lungenkrebs
Genveränderung, die das Krebswachstum antreibt und oft als Therapieziel dient.

Triple-negativer Brustkrebs, TNBC

Brustkrebs
Brustkrebs, dessen Tumorzellen keine Östrogen‑Rezeptoren, keine Progesteron‑Rezeptoren und kein oder wenig HER2 tragen.

TROP2

Brustkrebs
Lungenkrebs
Eiweiß auf der Oberfläche bestimmter Zellen, besonders vieler Krebszellen.

Tumor

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Geschwulst oder Gewebeneubildung; kann gutartig oder bösartig sein.

Tumorboard

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Besprechung eines interdisziplinären Expert:innenteams zu einem Krebsfall. Fachkräfte verschiedener Fachrichtungen (z.B. Onkologie, Chirurgie, Radiologie, Pathologie, Strahlentherapie) prüfen Befunde und Bilder gemeinsam und empfehlen einen maßgeschneiderten Behandlungsplan.

Tumormarker (Biomarker)

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
Leberkrebs
Messgrößen im Blut oder Gewebe, die Hinweise auf Tumorart, Verlauf oder Therapie geben.

Tyrosinkinase-Inhibitor

Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Zielgerichtetes Medikament, das bestimmte Wachstumssignale in Zellen blockiert.

Typ-2-Diabetes

Leberkrebs
Langfristige Stoffwechselerkrankung mit erhöhtem Blutzucker.

U

Ultraschalluntersuchung

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Bildgebung mit Schallwellen, ohne Röntgenstrahlen; zeigt Organe und Veränderungen in Echtzeit.

V

V.a.

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Abkürzung für „Verdacht auf“.

VEGF (vascular endothelial growth factor)

Lungenkrebs
Leberkrebs
Abkürzung für „Vascular Endothelial Growth Factor“. Dieser körpereigene Botenstoff regt die Bildung neuer Blutgefäße an.

Vomitus

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Erbrochenes

W

Wächterlymphknoten

Brustkrebs
Erster Lymphknoten im Abflussgebiet eines Tumors

Wachstumsprogredienz

Brustkrebs
Leberkrebs
Fortschreitendes Wachstum einer Erkrankung oder eines Tumors.

Watch and Wait (Beobachten und Abwarten)

CLL
Beobachten und abwarten statt sofort behandeln. Ärztinnen und Ärzte kontrollieren regelmäßig Beschwerden und Untersuchungen, greifen aber erst ein, wenn sich die Erkrankung verändert oder Symptome zunehmen.

Z

Z.n.

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Abkürzung für „Zustand nach“

Zielgerichtete Therapie

Brustkrebs
Lungenkrebs
Prostatakrebs
CLL
Leberkrebs
Behandlung, die gezielt bestimmte Eigenschaften von Tumorzellen angreift (z. B. bestimmte Eiweiße oder Mutationen).

Zweitlinientherapie

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Leberkrebs
Behandlung, die eingesetzt wird, wenn die erste Therapie nicht mehr wirkt

Zyste

Brustkrebs
Lungenkrebs
Leberkrebs
Mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum im Gewebe.

Zytokine

Brustkrebs
Lungenkrebs
Botenstoffe des Immunsystems, die Entzündungen und Abwehr steuern.

Zytologie

Brustkrebs
Lungenkrebs
Untersuchung einzelner Zellen unter dem Mikroskop zur Diagnose.

Zytostatikum, Plural: Zytostatika

Brustkrebs
Lungenkrebs
Medikamente, die die Teilung von Zellen bremsen; werden als Chemotherapie gegen Krebs eingesetzt.

Zytotoxisch

Brustkrebs
Lungenkrebs
CLL
Zellschädigend; beschreibt Wirkstoffe, die Zellen gezielt zerstören.

AT-15793 , 03/2026

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